Humanitäre Aufgaben gibt es viele: Z.B. als Pate einen Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützen, Patienten im Krankenhaus besuchen oder als ehrenamtlicher Vorstand die Geschäfte eines Vereins mit gestalten ...

Wem kann geholfen werden?

Vieles ist möglich und jeder noch so kleine Einsatz hilft direkt oder indirekt Menschen in Not. zum Beispiel Kindern, Flüchtlingen, Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen, Obdachlosen oder verschuldeten Personen.

Wie hoch ist der zeitliche Einsatz

Wie und für wen Sie sich engagieren, hängt von Ihren Vorstellungen, Zielen, Kompetenzen und zeitlichen Ressourcen ab. Und von dem, was Ihnen die Einrichtungen und Verbände anbieten können.

Persönliche Vorteile

  • hohe Anerkennung
  • Spaß und Erfüllung
  • Neue Freundschaften
  • persönliche Entwicklung
  • Vorteil bei Bewerbungen

Hinweis zu Aufwandsentschädigungen

Wer humanitäre Hilfe leistet kann in der Regel mit einer kleinen Aufwandsentschädigung rechnen. Hartz4 Empfänger können sich auf diese Weise deutlich ihre Haushaltskasse aufbessern, ohne dass sie sich den Betrag anrechnen lassen müssen (über 200 EUR pro Monat). Für manche Menschen kann dies durchaus ein zusätzlicher Anreiz sein, etwas Gutes zu tun!

Diverse Einsatzmöglichkeiten

Grundsätzlich kann die ehrenamtliche Tätigkeit ganz auf Ihre zeitlichen Kapazitäten abgestimmt werden. Die nachfolgenden Beispiele sollen Ihnen nur eine erste Orientierung bieten, dass der Einsatz auch auf Sie abgestimmt werden kann ...

a) Nachbarschaftshilfe

Motivation zur nachbarschaftlichen Hilfe entsteht zumeist zwischen Menschen, die in einer ähnlichen sozialen oder materiellen Situation sind. Als individuelle Hilfe ermöglicht Nachbarschaftshilfe die Bewältigung von Alltagsproblemen bis hin zur Überwindung von Krisen wie Krankheit und Armut. Als konkretes Beispiel sei eine alte Dame genannt die von einem ehrenamtlichen Helfer zum Arzt gefahren wird.

b) Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) ist ein sozialer Freiwilligendienst für Jugendliche und junge Erwachsene, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt und noch nicht das 27. Lebensjahr vollendet haben. Im Bereich der Evangelischen Kirche wird es auch als Diakonisches Jahr bezeichnet.

c) Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist 2011 als Initiative zur freiwilligen, gemeinnützigen und unentgeltlichen Arbeit in Deutschland eingeführt worden. In diesem Freiwilligendienst können sich alle Menschen einbringen, die bereits das 27. Lebensjahr vollendet haben.

Weitere Informationen unter: http://www.bundesfreiwilligendienst.de

Große Hilfswerke:
http://www.caritas.de
http://www.diakonie.de
http://www.heilsarmee.de

Internationale Organisationen:
http://www.brot-fuer-die-welt.de
http://www.caritas-international.de
http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de
http://www.unicef.de
http://www.sos-kinderdoerfer.de
http://www.hih-international.de
http://www.welthungerhilfe.de